Eingeschlossene Emotionen – und warum der Emotionscode so gut aufräumt
- Eva

- 25. Jan.
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 7 Tagen

Wenn ich von meiner Arbeit mit dem Emotionscode® erzähle, kommen meistens zwei Reaktionen:
„Oh wow, das klingt spannend!“
oder: „Oh Gott… Emotionen. Ich weiß, da ist einiges, aber ich will das nicht alles noch mal hochholen.“
Beide Reaktionen sind völlig verständlich. Die meisten ahnen, dass da emotionaler Ballast ist – aber der Gedanke, sich durch alle alten Geschichten zu wühlen, schreckt ab.
Genau da setzt der Emotionscode® an. Nicht als Wunderwaffe, die „alles weg macht“, sondern als sehr klare, sehr sanfte Methode, um das System von eingeschlossenen Emotionen zu entlasten, ohne dass du dein Leben zum hundertsten Mal erzählen oder analysieren musst.
Was sind „eingeschlossene Emotionen“?
Jedes Erlebnis hat mehrere Ebenen:
es passiert etwas im Außen,
du bewertest es innerlich,
dein Körper reagiert (Nervensystem, Hormone),
und dazu kommt das Gefühl: Angst, Wut, Scham, Traurigkeit, …
Im Idealfall läuft das wie eine Welle:
das Gefühl baut sich auf,
erreicht eine Spitze,
ebbt wieder ab,
dein System kehrt in einen regulierten Zustand zurück.
In der Realität sieht es oft anders aus:
„Dafür ist jetzt keine Zeit.“
„Reiß dich zusammen.“
„Stell dich nicht so an.“
Die Welle wird mittendrin abgeschnitten. Psychologisch: das Erlebnis wird verdrängt. Energetisch: die Emotion bleibt als „Paket“ im System hängen.
Für mich sind eingeschlossene Emotionen genau das:
Emotionen, die der Körper nicht fertig fühlen und verarbeiten konnte – und die deshalb als „Hintergrundprogramm“ weiterlaufen.
Je älter ein Mensch ist, desto mehr Gelegenheiten gab es, etwas wegzudrücken. Und desto größer ist der Rucksack an Altlasten, den das System ständig mit sich herumträgt.
Das zeigt sich nicht immer dramatisch, sondern oft so:
diffuse innere Spannung
Gereiztheit „aus dem Nichts“
Überreaktionen in bestimmten Situationen
körperliche Signale wie Kloß im Hals, Druck im Brustkorb, wiederkehrende Verspannungen
Der Kopf sagt: „Ist doch alles okay.“
Das System sagt: „Nein.“
Warum es oft nicht reicht, nur darüber zu reden
Viele meiner Klienten wissen extrem viel:
über sich,
über ihre Muster,
über ihre Vergangenheit,
über persönliche Entwicklung.
Der Kopf hat das Thema längst verstanden. Trotzdem:
das Gefühl bleibt,
die Reaktion bleibt,
die Spannung bleibt.
Ich sehe das so:
Der Verstand hat aufgearbeitet. Das System hängt noch.
Darum ist „nur reden“ oft wie ein Update ohne Neustart: Das System hat neue Informationen, aber die alten Prozesse laufen weiter. Genau hier kommt der Emotionscode® ins Spiel.
Was der Emotionscode® macht (und was nicht)
Der Emotionscode® nach Dr. Bradly Nelson ist eine energetische Methode, mit der ich eingeschlossene Emotionen im System aufspüre und löse.
Ganz praktisch sieht das so aus:
Wir nehmen ein konkretes Thema: z. B. Lampenfieber, Geldangst, eine bestimmte Person, eine Situation, die dich immer noch beschäftigt.
Ich arbeite mit einem kinesiologischen Test, um direkt dein System - und nicht deinen Verstand - zu „fragen“:
Gibt es hier eingeschlossene Emotionen?
Welche?
Ist es wichtig, mehr darüber zu wissen?
Wenn Details wichtig sind, schauen wir kurz hin, ohne jedoch zu analysieren. Oft reicht das Alter, in dem die Emotion eingeschlossen wurde völlig aus.
Und dann wird diese Emotion energetisch gelöst - wobei das der einfachste und schnellste Teil des Prozesses ist 🤩
Wichtig:
Du musst die ganze Geschichte nicht im Detail erzählen.
Du musst nicht in den alten Schmerz einsteigen, wie damals.
Es geht nicht darum, das Drama noch einmal durchzuspielen, sondern einfach die Ladung aus dem System zu nehmen.
Und es ist auch kein aufwendiges Atmen oder Klopfen notwendig.
Was der Emotionscode® nicht ist:
keine (Gesprächs)Therapie, weil es nicht darum geht, etwas zu analysieren oder zu verstehen
keine medizinische Behandlung,
keine körperliche Methode - es wird rein energetisch gearbeitet
kein „magischer Knopf“, nach dem alles perfekt ist
Was der Emotionscode® sehr gut kann:
Emotionale Altlasten Stück für Stück aus dem System holen, damit wieder mehr Ruhe, Kapazität und Klarheit möglich sind.
Die Fünf-Faktoren-Kalibrierung – warum wir nicht im Nebel stochern
Zwischen „Thema benennen“ und „Emotionen auflösen“ gibt es in meiner Arbeit noch einen Schritt, über den ich selten öffentlich spreche – der aber enorm viel ausmacht:
die Fünf-Faktoren-Kalibrierung.
Bevor ich mit dem Emotionscode® arbeite, kalibriere ich deinen inneren Kompass über fünf zentrale Aspekte deines Systems. Man kann sich das so vorstellen:
Wir richten kurz dein System auf das aus, was jetzt wirklich dran ist.
Ich öffne damit ein klares „Wirkfenster“, in dem alles leichter und präziser greifen kann.
Erst dann starten wir mit Testen und Lösen.
Das hat zwei Vorteile:
Wir arbeiten nicht „ins Blaue hinein“, sondern dort, wo dein System gerade den größten Hebel sieht.
Deine Session wird präziser und sanfter, weil dein System vorbereitet ist – wie ein See, in den du den Stein genau an der richtigen Stelle wirfst, damit die Wellen sich möglichst weit ausbreiten.
Oder in einem Satz:
Bevor wir Emotionen lösen, bringe ich dein System über fünf Faktoren in eine klare Ausgangslage – damit wir nicht im Nebel arbeiten, sondern auf den Punkt.
Wie sich eine Emotionscode® - Sitzung anfühlt
Viele sind überrascht, wie unspektakulär und gleichzeitig spürbar diese Arbeit ist.
Typischer Ablauf vom Erleben her:
Du kommst mit einem klaren Thema in die Session (dabei hilft das Check-in-Formular vorab).
Wir klären kurz den Fokus und dann geht es relativ schnell ans eigentliche Arbeiten.
Ich starte mit der Fünf-Faktoren-Kalibrierung, richte dein System auf das aktuelle Thema aus und öffne dieses Wirkfenster.
Dann testen und lösen wir die eingeschlossenen Emotionen, die jetzt dran sind.
Während ich teste und und löse, musst du nichts „leisten“. Du darfst wahrnehmen, was in deinem Körper passiert.
Empfindungen während des Lösens können sein:
ein leichtes Kribbeln,
Druck oder Ziehen an einer Stelle im Körper,
ein tiefes Durchatmen,
manchmal Tränen, manchmal Lachen.
Viele beschreiben es so:
„Ich kann nicht genau sagen, was du gemacht hast, aber irgendetwas ist ruhiger.“
„Wenn ich jetzt an die Situation denke, fühlt es sich neutral an.“
„Es ist, als hätte jemand innerlich die Lautstärke runtergedreht.“
Warum wir nicht alles in einer Sitzung lösen (müssen)
Eingeschlossene Emotionen hängen oft wie Zwiebelschichten zusammen:
löst man eine Schicht, wird die nächste sichtbar,
manche Themen geben schnell frei,
andere sind mit mehreren Erlebnissen, Glaubenssätzen und Körpererfahrungen verknüpft.
Ich teste in jeder Sitzung, wie viele Emotionen dein System gerade gut verarbeiten kann.
Es geht nie darum, „möglichst viel“ zu machen, sondern:
deine Belastung spürbar zu reduzieren, ohne dein System zu überfahren.
Und hier kommt die Fünf-Faktoren-Kalibrierung wieder ins Spiel:
Jede Session startet mit einer neuen Kalibrierung.
Dein System hat sich seit dem letzten Mal verändert – durch Alltag, Entscheidungen, Integrationsprozesse.
Wir arbeiten also Welle für Welle:
Wirkfenster öffnen,
gezielt korrigieren,
Alltag integriert,
neu kalibrieren,
nächster Schritt.
Das ist der Grund, warum Begleitung so viel mehr Sinn ergibt als „eine einzelne Session mal ausprobieren“:
Ein Termin ist ein guter Impuls. Mehrere Termine hintereinander sind eine echte Veränderung - weil jede Welle auf der vorherigen aufbaut.
Manchmal ist ein Thema nach einer Sitzung wirklich vom Tisch. Manchmal zeigt sich nach ein paar Tagen eine nächste Schicht – und das ist okay. Wir arbeiten immer nur in der Menge, die dein System gut verarbeiten kann.
Wie ich den Emotionscode® in meiner Arbeit einsetze
Der Emotionscode® ist ein wichtiger Baustein in meiner Arbeit – aber nicht der einzige.
Ich arbeite nach meiner WEEL - Methode:
Wissen – Metaphysik, Designs, Zyklen
Erkennen – Übertragen auf dein aktuelles Leben
Eliminieren – energetisches Aufräumen (z. B. Emotionscode®, CQM, sowie andere energetische Clearings)
Leben – Integration und konkrete Schritte im Alltag
Der Emotionscode® gehört in die Eliminieren-Phase:
Hier werden die eingeschlossenen Emotionen gelöst, damit das, was du weißt und erkannt hast, innerlich auch wirklich ankommen kann.
Ganz konkret sieht das in meinen Angeboten so aus:
Das ist eine einzelne Reset - Session, in der ich mit Fünf-Faktoren-Kalibrierung, Emotionscode® und anderen energetischen Methoden gezielt Druck aus deinem System nehme.
Fokus: ein Thema, ein spürbarer Reset, eine erste Entlastung. Die volle Wirkung ergibt sich aber erst in einer Begleitung:
Kurskorrektur (5-Wochen-Programm)
Kurskorrektur ist nicht der Reset selbst, sondern der Rahmen darum.
Du hast in diesen fünf Wochen mehrere Compass Calls (Klarheit & Ausrichtung) und Compass Resets (energetische Clearings).
In jedem Reset arbeiten wir mit der Fünf-Faktoren-Kalibrierung plus Emotionscode & Co.
So entsteht über fünf Wochen eine Kette von gezielten Korrekturen, nicht nur ein einzelner „Magic Moment“.
Neuausrichtung (12-Wochen-Programm)
Hier nutzen wir die gleiche Logik – nur auf größerer Bühne:
Entscheidungen, Routinen, Strukturen,
plus wiederholte Resets mit Fünf-Faktoren-Kalibrierung.
Dein System bekommt Zeit, sich an die neue Linie zu gewöhnen und sie im Alltag zu leben.
Exklusive Begleitung „Projektor an deiner Seite“
In der exklusiven Begleitung geht es darum, das Neue wirklich zu halten.
Wir arbeiten mit Emotionscode, Clearings, Metaphysik und Fünf-Faktoren-Kalibrierung über längere Zeit – Zyklen, nicht nur Wochen.
Tiefer sitzende Themen (z. B. Herzmauer®) können so Stück für Stück gelöst werden, während du deine neuen Entscheidungen im Alltag verkörperst.
Der Emotionscode® ist dabei nie Selbstzweck.
Er ist ein Werkzeug, das ich einsetze, wenn es wirklich sinnvoll ist – eingebettet in einen Gesamtrahmen, der dein System in Ordnung bringt, nicht nur dein Wissen erweitert.
Für wen das interessant ist (und für wen eher nicht)
Besonders sinnvoll ist die Arbeit mit dem Emotionscode®, wenn du das Gefühl hast:
„Ich trage zu viel Geschichte mit mir herum.“
„Ich weiß, was ich tun sollte – aber innerlich zieht irgendetwas zurück.“
„Ich reagiere in bestimmten Situationen viel stärker, als es eigentlich nötig wäre.“
„Ich möchte nicht noch jahrelang über alles reden, sondern spürbar Entlastung.“
"Ich möchte mich nicht länger im Kreis drehen, sondern endlich ein Leben leben, das mir wirklich entspricht"
Weniger passend ist es, wenn du eigentlich nur noch mehr Input möchtest oder eine reine Gesprächsbegleitung suchst.
Fazit: Ballast raus, damit dein System wieder atmen kann
Für mich ist die Arbeit mit eingeschlossenen Emotionen wie gründliches Ausräumen:
Du musst nicht jeden Gegenstand im Detail analysieren.
Du musst aber wissen, was da im Keller steht – und bereit sein, es gehen zu lassen.
Der Emotionscode® hilft dabei, diese alten Pakete zu finden und sauber aus dem System zu entfernen, ohne dass du alles noch einmal in voller Intensität erleben musst. Die Fünf-Faktoren-Kalibrierung sorgt dafür, dass wir an der richtigen Stelle ansetzen – im richtigen Timing, in der richtigen Dosis.
Wenn du spürst, dass dein System voll ist und du dir eine spürbare Entlastung wünschst, ist das Compass Profile der perfekte Einstieg sein.
Von dort aus zeigt sich meistens recht schnell, wo du gerade stehst, ob du „nur“ ein paar alte Pakete loswerden wolltest – oder ob dein System für eine größere Neuausrichtung bereit ist .





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