Wie eine Emotionscode - Sitzung bei mir abläuft
- Eva

- 27. Jan.
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Tagen

Wenn Menschen zum ersten Mal vom Emotionscode® hören, kommen oft Fragen wie:
„Muss ich da alles noch einmal durchleben?“
„Muss ich dir meine ganze Geschichte erzählen?“
„Spüre ich da überhaupt etwas – oder ist das nur ‚in der Luft‘?“
Die kurze Antwort:
Nein, du musst nichts dramatisch durchleiden. Und ja, man merkt sehr deutlich, dass sich etwas löst.
In diesem Artikel nehme ich dich mit durch den Ablauf einer Emotionscode®-Sitzung bei mir – Schritt für Schritt, vom Thema bis zur Wirkung danach.
1. Das Thema – womit wir arbeiten
Wenn du in eine Begleitung zu mir kommst, gibt es meistens ein großes übergeordnetes Thema:
in der Kurskorrektur oft akute Belastung (Jobstress, Beziehungsdynamiken, Überlastung, Kraftlosigkeit),
in der Neuausrichtung eher Richtungsfragen (Kündigen? Bleiben? Wohin mit meiner Energie?),
in der Exklusiven Begleitung „Projektor an deiner Seite“ kommen weitere Lebensbereiche dazu – inklusive Herzmauer®, die wir über die Zeit vollständig lösen können.
Das Grundthema ist also klar.
Aber das Leben bleibt nicht stehen – und Reset-Arbeit wirkt wie Zwiebelarbeit:Mit jeder Schicht, die wir lösen, kann eine neue sichtbar werden.
Deshalb schicke ich vor jeder Session ein kurzes Check-in-Formular über mein Klientenportal:
Du sortierst in Ruhe: Was ist jetzt das wichtigste Thema?
Ich kann mich optimal vorbereiten.
Als Thema für eine Emotionscode-Sitzung eignen sich zum Beispiel:
akute Probleme (Stress mit Kollegen, zu wenig Zeit für die Familie, das Gefühl „nicht gut genug zu sein“),
einschränkende Glaubenssätze und Verhaltensweisen,
konkrete Ziele wie mehr Ruhe, weniger Arbeiten, eine erfüllende Tätigkeit, ein neues Zuhause,
oder der Druck aus vergangenen Erlebnissen (Projekt, das schiefging, Job, den man „nicht gut“ verlassen hat, Beziehungen/Freundschaften, die noch nachwirken).
Im Grunde:
Jedes Thema, das dich aktuell beschäftigt – oder dich immer wieder einholt – eignet sich. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können die emotionale Ladung herausnehmen.
2. Einstieg in die Session – kurz, klar, ohne Drama
In der Sitzung selbst schauen wir uns dein Thema kurz gemeinsam an:
Du erzählst mir in ein paar Sätzen, worum es geht.
Wir halten den Fokus schlank – keine ganze Lebensgeschichte.
Wir vereinbaren: Mit diesem Thema arbeiten wir heute mit dem Emotionscode®.
Manchmal ergänzen wir noch Metaphysik (z. B. Human Design, Zyklen), wenn es um Einordnung geht – aber sobald der Rahmen steht, gehen wir in die energetische Arbeit.
Und genau hier kommt ein weiterer Teil ins Spiel, den du nur bei mir findest, der aber für die Wirkung entscheidend ist.
3. Die Fünf-Faktoren-Kalibrierung – dein innerer Kompass wird ausgerichtet
Bevor ich mit dem Emotionscode® arbeite, starte ich nicht direkt mit dem Lösen der Emotionen.
Dazwischen liegt meine Fünf-Faktoren-Kalibrierung – sozusagen die Kompass-Kalibrierung deines Systems.
Was bedeutet das?
Ich richte dein System energetisch über fünf zentrale Faktoren auf das aktuelle Thema aus.
Du musst dafür nichts tun, nichts wissen und nichts „können“.
Für dich fühlt es sich meist einfach an wie „Ankommen“ – für mich ist es der Moment, in dem ich den inneren Kompass auf das ausrichte, was jetzt wirklich dran ist.
Du kannst dir das vorstellen wie einen Stein, den man in einen See wirft:
Ein kleiner Impuls,
eine Welle geht durchs Wasser,
das System sortiert sich neu,
und genau am Ende dieser Welle setzen wir an – dort, wo dein System jetzt wirklich steht.
Warum das wichtig ist:
Du bist kein statisches System.
Sobald wir mit einem Thema arbeiten, verändern sich:
Informationen,
Emotionen,
Bewertungen,
Verbindungen,
äußere Einflüsse.
Eine „Einmal-Korrektur“ würde so tun, als wäre all das fix. Das ist es aber nicht.
Die Fünf-Faktoren-Kalibrierung sorgt dafür, dass wir nicht im Nebel arbeiten, sondern:
immer mit dem aktuellen Status deines Systems,nicht mit einem alten Bild.
Sie ist damit das fehlende Glied zwischen:
Thema besprechen
und
Emotionscode® anwenden.
Und sie ist gleichzeitig die Erklärung, warum Begleitung so sinnvoll ist:
Nach jeder Session hat dein System sich verändert.
Beim nächsten Termin kalibriere ich wieder neu und setze den nächsten Stein – am Ende der nächsten Welle.
So entsteht eine saubere Sequenz von Schritten statt ein einmaliger Gewaltakt.
3. Emotionen finden – dein System entscheidet
Beim Lösen von emotionalen Blockaden stimmen wir nur das Thema vorab ab.
Alle Emotionen, die gelöst werden wollen, werden von mir kinesiologisch bestimmt.
Das hat mehrere Vorteile:
du musst nicht überlegen, „was das Problem sein könnte“,
du musst keine alten Geschichten heraussuchen,
wir arbeiten mit dem, was dein System jetzt freigeben möchte.
Der Ablauf an diesem Punkt:
Ich teste, ob es zu diesem Thema eingeschlossene Emotionen gibt.
Ich teste, welche Emotion es ist (z. B. Angst, Scham, Groll, Enttäuschung).
Ich frage dein System, ob es wichtig ist, mehr über diese Emotion zu wissen.
Wenn nein:
wir müssen keine Details kennen,
die Emotion wird direkt gelöst.
Wenn ja, schauen wir kurz genauer hin:
z.B. in welchem Alter sie entstanden ist,
oder ob es sonst noch etwas gibt, das relevant ist.
Oft reicht ein einziges Stichwort, und dein System weiß genau, worum es geht – ohne dass du mir die ganze Geschichte erzählen musst.
4. Emotionen lösen – ohne das alte Drama
Wenn wir eine Emotion identifiziert haben, wird sie gelöst.
Was wichtig ist:
Wir analysieren weder die Vergangenheit noch die Emotion im Detail.
Wir müssen sie nicht wieder voll einfühlen.
Wir müssen sie nicht bewerten.
Die Reihenfolge ist immer:
Emotion benennen,
identifizieren,
lösen.
Das ist alles.
Wie fühlt sich das an?
Manchmal spürt man ein sanftes Kribbeln
Manchmal einen kurzen Druck in einem Körperteil
Manchmal zeigt sich ein Gähnen oder Seufzen
Selten kommt das Gefühl an sich kurz an die Oberfläche, man ist gerührt, Tränen kommen
Meist verlassen die Emotionen das System sehr sanft und unscheinbar – nicht vergleichbar mit dem ursprünglichen Erlebnis
Die Sitzung bleibt entspannt.
Die meiste Arbeit mache ich – du bist achtsam, aber kannst innerlich loslassen.
Und das schöne ist: Am Ende schaue ich meist in entspannte, lächelnde Gesichter.
Ich liebe diese Arbeit, weil sie so sanft ist und gleichzeitig extrem wirkungsvoll.
5. Wie viele Emotionen wir pro Sitzung lösen
Wir lösen immer nur so viele Emotionen, wie dein System gut verarbeiten kann.
Auch das teste ich mit Biofeedback:
In der Regel sind es zwischen 5 und 15 Emotionen pro Sitzung.
Manchmal ist nach weniger schon „genug passiert“.
Manchmal zeigt dein System, dass es noch ein, zwei Emotionen verträgt.
Es geht nie darum, „möglichst viel“ zu machen, sondern:
genug, damit sich etwas spürbar verändert – ohne dein System zu überlasten.
Manche Themen sind nach einer Sitzung erledigt.
Andere öffnen, wie gesagt, Schicht für Schicht – und wollen über mehrere Termine begleitet werden.
6. Nach der Emotionscode® - Sitzung – wie es sich anfühlt
Nach einer Emotionscode-Sitzung fühlen sich die meisten:
entspannt
oft auch müde, weil das System einiges verarbeitet hat
Die Verarbeitung ist meist körperlich, selten mental:
Der Kopf muss es nicht mehr „durchdenken“.
Die Erlebnisse verlieren ihre emotionale Spannung, ihren Ballast.
Sie werden neutraler.
Typische Sätze im Anschluss:
„Wenn ich jetzt an damals denke, fühlt es sich sehr neutral an.“
„Es war wichtig, aber es zieht nicht mehr.“
Und genau dann wird es spannend, weil:
Neue Gedanken und Bewertungen auftauchen, die vorher nicht möglich waren.
Ein persönliches Beispiel von mir:
Ich hatte vor ein paar Jahren ein Projekt , das nicht gut gelaufen ist. Die Geldgeber sind ausgestiegen, das Projekt wurde kurzfristig gestoppt, die Kommunikation war schwierig. Es hat mich runtergezogen – und ich habe mich lange gefragt, ob ich etwas anders hätte machen können.
Vor Kurzem habe ich mir mit dem Emotionscode® ganz gezielt die alten emotionalen Ladungen aus dieser Zeit vorgenommen. Nach der Sitzung war ich entspannt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sich viel verändert hat. Erst später am Abend, als ich wieder daran dachte, kam ein neuer Gedanke:
„Der hat nur meine Zeit gestohlen.“
Das war neu – und vor allem: richtig. Es war nicht mein Problem.
Genau das macht Emotionscode®-Arbeit:
Sie ändert nicht nur das Gefühl, sondern öffnet den Raum für neue, objektivere Bewertungen.
7. Was danach noch zu dir kommt: Protokoll & Audios
Damit du die Sitzung nicht nur „im Gefühl“ mitnimmst, sondern auch greifbar hast, bekommst du:
ein kurzes Protokoll mit den wichtigsten Infos und gelösten Blockaden,
über mein Klientenportal,
plus Korrektur-Audios, mit denen du dein System selbst weiter unterstützen kannst.
Die Audios helfen dir z. B.,
mental zu entlasten,
neue Glaubenssätze zu verankern,
Entspannung jederzeit abrufbar zu machen.
Gerade nach der ersten Sitzung empfehle ich:
im Anschluss keine extrem wichtigen beruflichen Meetings oder Verhandlungen anzusetzen,
die Wirkung erst einmal wirken zu lassen,
und dich nicht sofort wieder komplett vom Alltag „auffressen“ zu lassen
und zu beobachten, wie dein System auf den Reset reagiert
8. Emotionscode® im Gesamtbild meiner Arbeit
Eine Emotionscode®-Sitzung ist selten „isoliert“, sondern Teil eines größeren Rahmens:
Im Compass Profile lösen wir oft schon erste Emotionen und verbinden sie mit deiner Metaphysik und aktuellen Situation.
In der Kurskorrektur und Neuausrichtung sind Emotionscode®-Sitzungen zentrale Bausteine der Compass Resets – dort geht es um systematisches Entlasten über mehrere Wochen.
In der Exklusiven Begleitung „Projektor an deiner Seite“ nutzen wir den Emotionscode®, um tiefere Themen wie die Herzmauer® Stück für Stück aufzulösen – während du im Außen bereits anders lebst und entscheidest.
Die Fünf-Faktoren-Kalibrierung ist dabei das verbindende Element:
Jede Session beginnt mit der Kalibrierung deines inneren Kompasses.
Wir öffnen ein Wirkfenster, in dem dein System schneller und friktionsärmer reagieren kann.
Du nutzt dieses Fenster für konkrete Moves im Alltag – Entscheidungen, Gespräche, Grenzen, neue Routinen.
Beim nächsten Termin kalibrieren wir neu – denn dein System ist inzwischen ein anderes.
Darum arbeite ich lieber in Programmen als nur mit Einzelterminen:
Eine Session ist ein guter Impuls. Eine Begleitung ist eine Sequenz von präzisen Schritten, die dein System wirklich nachhaltig verändern kann.
Wenn du beim Lesen gemerkt hast:
„Ich trage so ein Paket an alten Emotionen mit mir herum“ - und wenn du keine Lust hast, alles noch einmal in epischer Breite durchzugehen,
dann kann eine Emotionscode® - Sitzung – eingebettet in einen klaren Rahmen mit Resets, Calls und Fünf-Faktoren-Kalibrierung – ein sehr wirksamer nächster Schritt sein.
Damit dein System endlich das loslassen kann, was längst zu schwer geworden ist – Schritt für Schritt, Welle für Welle.




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