top of page

Entdecke dein wahres Selbst – warum du mehr bist als Körper und Verstand

  • Autorenbild: Eva
    Eva
  • vor 5 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit
True Self - Wahres Selbst

Kennst du dieses diffuse Gefühl, dass in dir mehr steckt, als dein Alltag gerade hergibt?


Du funktionierst, triffst Entscheidungen, machst „dein Ding“ – und trotzdem hast du das Gefühl, dass etwas nicht ganz zusammenpasst.


Vielleicht denkst du dir:

  • „Eigentlich ist alles okay, aber irgendwie bin ich nicht wirklich angekommen.“

  • „Ich habe mir das anders vorgestellt – leichter, stimmiger, freier.“


Genau hier setzt Metaphysik an. Nicht als Antwort auf alles, sondern als Modell, mit dem du dich selbst aus einem anderen Blickwinkel sehen kannst. Und zwar so, dass du damit im Alltag wirklich etwas anfangen kannst.



1. Du bist ein System – nicht nur Körper und Verstand


In der klassischen Welt wird der Mensch gern auf zwei Ebenen reduziert:

  • Körper – soll funktionieren, nicht zu viel „Zicken“ machen

  • Verstand – soll logisch, effizient, lösungsorientiert sein


Gefühle dürfen am besten nur am Wochenende kurz vorbeischauen – aber bitte nicht im Job, nicht in Meetings, nicht in Entscheidungen.


Das Problem:

Wir alle haben schon schmerzhaft erlebt, dass das so nicht funktioniert.

Körper und Verstand sind wichtig – aber sie sind nur zwei Teile eines Systems. In


Wahrheit bist du vielschichtiger:

  • dein Körper, der alles trägt und jede Spannung speichert

  • dein Verstand, der analysiert, plant, bewertet

  • dein Innenleben – Gefühle, Intuition, Sehnsucht, Erinnerung

  • und deine metaphysische Ausstattung – also das, was dich jenseits von Biologie und Biografie ausmacht


Schon dieses einfache Modell (Körper – Kopf – Innenleben – Metaphysik) reicht, um zu verstehen, warum du an Grenzen kommst, wenn du versuchst, nur über den Verstand „alles in den Griff zu bekommen“.



2. Der Mensch als System in einem System


Für mich war es ein Gamechanger, als ich in meiner (Systemischen) Coaching - Ausbildung gelernt habe, den Menschen als System in einem System zu sehen.


Du bist nicht nur du – du bist eingebettet in:


  1. Andere Menschen Familie, Partner, Kinder, Kollegen, Vorgesetzte, Freunde, Kunden. Jeder bringt seine Themen, sein Design, seine Muster mit.

  2. Land & Kultur Es macht einen Unterschied, ob du in Mitteleuropa, in der Südsee oder in einem komplett anderen politischen und sozialen System aufwächst. Die Spielregeln sind andere – äußerlich und innerlich.

  3. Konkrete Umgebung Stadt oder Land, Wohnung oder Haus, Berg oder See, Großraumbüro oder Home-Office, Smog oder Landluft. All das wirkt auf dein Nervensystem, deine Wahrnehmung und dein Erleben.


Und dann kommt noch eine Ebene dazu, die viele unterschätzen:


  • Zyklen und Zeitqualitäten, die auf uns einwirken:

    • Lebensphasen, in denen sich alle 7–10 Jahre gefühlt die Karten neu mischen,

    • Übergänge rund um Mitte 30 bis Mitte 50, wo viele merken: „Mit dem System, mit dem ich meine 20er aufgebaut habe, will ich meine 40er nicht weiterleben.“


Du bist also nicht „falsch“, weil du mit 42 plötzlich keine Lust mehr hast, dein altes Leben weiterzuspielen. Du bist in einer neuen Phase - dein System stellt dein eigenes Leben auf den Prüfstand.



3. Metaphysik: deine Grundausstattung – nicht dein Käfig


Als ich Human Design entdeckt habe, war das für mich ein Aha-Moment. Plötzlich hatte ich ein Bild von mir, das genauer und stimmiger war als alles, was ich aus psychologischen Tests kannte.


Mit der Zeit kamen andere Systeme dazu, unter anderem:

  • Human Design als Basis für dein persönliches Energiemuster

  • Maya- und chinesische Astrologie für Zyklen und Lebensphasen


Die Kombination dieser Systeme zeigt:

  • welche Potenziale du mitbringst

  • welche Art von Entscheidungen für dich stimmig sind

  • welche Umgebungen dir gut tun

  • welche Themen sich zyklisch melden, weil sie „dran“ sind


Wichtig ist mir dabei:

Deine metaphysische Grundausstattung ist kein Käfig. Sie zeigt dein Potenzial, nicht deine Pflicht.

Ein Chart sagt nicht:

„Du bist so, also musst du …“


Sondern eher:

„Schau mal, das hier ist wie deine innere Bedienungsanleitung. Was davon erkennst du? Was war schon immer da, auch wenn du es wegerzogen hast oder an dir störend fandest?“


Metaphysik ist für mich:

  • Einordnung statt Diagnose

  • Bestätigung statt Korrektur

  • Entlastung statt Selbstoptimierung



4. Warum Wissen allein nicht reicht


Viele, die zu mir kommen, haben schon viel gemacht:

  • Coachings, Therapien, Ausbildungen

  • Bücher, Podcasts, Selbstreflexion

  • vielleicht auch schon ein Human-Design- oder anderes Reading


Sie verstehen sehr viel – im Kopf.

Und trotzdem fühlt es sich innen nicht rund an.


Typische Sätze sind:

  • „Eigentlich weiß ich, was gut für mich wäre, aber ich kriege es nicht umgesetzt.“

  • „Ich habe das Gefühl, mein System hängt fest, obwohl ich schon so viel aufgeräumt habe.“


Das ist der Punkt, an dem ich heute ansetze:

Es ist selten ein Wissensproblem. Meist ist es ein Ordnungsproblem im System.

Metaphysik liefert den Rahmen (Wissen & Erkennen).


Aber:

  • alte emotionale Ladungen,

  • mentale Dauerschleifen,

  • Konditionierungen und Anpassungen


sind wie Hintergrundprozesse, die permanent Kapazität ziehen. Dann hilft es wenig, noch ein Konzept oben drauf zu packen.


Deshalb arbeite ich heute mit der WEEL-Methode:

Wissen – Erkennen – Eliminieren – Leben


  • Wissen: dein Design, deine Zyklen, deine Muster

  • Erkennen: was das ganz konkret in deiner aktuellen Situation bedeutet

  • Eliminieren: emotionale und mentale Blockaden mit Methoden wie Emotionscode® & Clearings lösen

  • Leben: Entscheidungen, Strukturen, Alltag anpassen


Erst wenn dein System entlastet und geordnet ist, wird Wissen wirklich nutzbar.



5. Umfeld, Zyklen und du – warum Timing eine Rolle spielt


Zu deiner Grundausstattung (dein Design) kommt das, was gerade auf dich wirkt:

  • dein aktuelles Lebensumfeld

  • die Menschen, mit denen du täglich zu tun hast

  • und die Phase, in der du dich befindest


Im Alltag zeigt sich das so:

  • Du kommst in eine neue Firma und merkst sofort: „Hier stimmt etwas nicht für mich.“

  • Eine Beziehung, die lange „okay“ war, fühlt sich plötzlich zu eng, zu laut oder zu leer an.

  • Ein Job, für den du früher gebrannt hast, hinterlässt dich heute erschöpft, gereizt oder innerlich leer.


Wenn du verstehst:

  • wer du bist (Metaphysik),

  • wo du gerade stehst (Lebensphase/Zyklen),

  • und was auf dich wirkt (Umfeld),

dann wird vieles logisch, was vorher wie Chaos gewirkt hat.


Plötzlich sind innere Krisen keine persönlichen Fehler mehr, sondern Konsequenzen aus einem System, das nicht (mehr) zu dir passt.



6. Was das für dein Leben ganz konkret bedeutet


Metaphysik allein macht nichts.


Sie verändert erst dann etwas, wenn:

  1. du dich darin wiedererkennst,

  2. du beginnst, danach Entscheidungen zu treffen,

  3. und du Blockaden löst, die dich bisher davon abgehalten haben.


Dann kann so etwas entstehen wie:

  • du verstehst, warum du in gewissen Strukturen immer wieder an Grenzen kommst – und hörst auf, dich dafür zu verurteilen

  • du erkennst, welches Umfeld dich nährt und welches dich langfristig ausbrennt

  • du merkst, welche Entscheidungen sich mit deinem Design decken – und welche dich jedes Mal wieder in denselben Stress führen


Und genau hier schließt sich der Kreis zu meiner Arbeit heute:

  • Im Compass Profile schauen wir uns deine metaphysische Grundausstattung im Kontext deiner aktuellen Situation an – klar, strukturiert, ohne Eso-Shishi.

  • In meinen Resets und Programmen lösen wir emotionalen und mentalen Ballast, der dich daran hindert, dein Potenzial wirklich zu leben.


Metaphysik liefert den inneren Kompass.


Die Resets sorgen dafür, dass dein System wieder leicht genug ist, ihm zu folgen.



7. Dein wahres Selbst – kein Idealbild, sondern ein stimmiges Leben


Dein „wahres Selbst“ ist kein perfekter Zustand, in dem immer alles harmonisch ist.


Es ist eher:

  • ein Leben, das zu deiner inneren Architektur passt

  • ein Alltag, in dem dein Körper nicht permanent „nein“ schreit

  • Entscheidungen, die sich nach ein paar Wochen noch richtig anfühlen

  • Beziehungen, in denen du nicht dauernd gegen dich arbeitest


Metaphysik hilft dir zu verstehen, wer du bist.


Die Arbeit mit deinem System hilft dir zu lösen, was dich davon trennt.

Und ab da wird vieles leichter, weil du dich nicht mehr gegen dich selbst bewegst – sondern endlich mit dir.


Wenn du beim Lesen gemerkt hast:

„Ja, ich spüre, dass mein System zu voll ist – und ich will verstehen, wie ich eigentlich gedacht bin“,

dann ist das ein gutes Zeichen.


Es sagt dir, dass du bereit bist, hinter deine eigene Kulisse zu schauen – nicht, um dich neu zu erfinden, sondern um das zu leben, was schon die ganze Zeit da ist.



The Inner Compass Logo


Kommentare


Blog abonnieren & nichts mehr verpassen
Worüber möchtest du gerne informiert werden? Pflichtfeld
bottom of page